Reise am Krafla

Zischende Fumarolen, schwarze Lava und türkisfarbene Seen - hier spüren Sie die Erde atmen.

Besuchen Sie Krafla

Krafla in Island ist umgeben von einer lebendigen Landschaft. Direkt am See Mývatn im Norden des Landes dampft und grollt es. Hier öffnen sich dunkle Krater, leuchtend grüne Moose bedecken den Boden, und schwefelhaltiger Dampf zieht durch die kalte Luft. Die Schritte knirschen auf der Lava, brodelnde Quellen vibrieren, und die Caldera bildet eine fast mondähnliche Kulisse, die fasziniert, ohne bedrohlich zu wirken. In Krafla wird auf einen Blick klar, was „Land aus Feuer“ wirklich bedeutet. Lassen Sie uns diese Region gemeinsam entdecken.

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  • Natur, Abenteuer & Sport

Krafla: Wie kommt man hin?

Krafla liegt im Nordosten Islands, nahe dem Mývatn-See und nur wenige Kilometer von Reykjahlíð entfernt, in der vulkanischen Riftzone entlang der Ringstraße 1.

Krafla : Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Krafla ist von Juni bis September, wenn das Wetter stabiler ist und die Gegend gut erreichbar ist. Für jeden, der Menschenmassen vermeiden möchte, empfiehlt sich eine Reise Anfang Juni oder im September.

Krafla : Wie viel Zeit wird benötigt?

Rechnen Sie in Krafla mit 2 bis 3 Stunden Zeit für Viti, Leirhnjúkur und die Lavaströme. Planen Sie mehr Zeit ein, wenn Sie längere Wanderungen machen möchten oder wenn Sie schlechte Witterungsbedingungen erwarten.

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Was kann man in Krafla sehen und erleben?

1. Den Víti-Krater bestaunen

Víti bietet den eindrucksvollsten Ausblick in Krafla. Der Krater entstand bei einer phreatischen Explosion Anfang des 18. Jahrhunderts. Kaum steigen Sie aus dem Auto, riecht die Luft nach Schwefel, und der Boden knirscht unter den Füßen. Gehen Sie am Rand entlang und blicken auf ein blassblaues, fast undurchsichtiges Wasser, das einen starken Kontrast zu den roten und ockerfarbenen Felswänden bildet. Bei Windstille herrscht eine völlige Ruhe, die nur vom Wind unterbrochen wird, der aus dem Krater hochzieht.

Der Weg ist kurz, kann nach Regen oder zu Beginn der Saison aber rutschig sein. Nehmen Sie sich Zeit und bleiben Sie auf den Pfaden - der Boden hier lebt, ist empfindlich und manchmal warm. Das Erlebnis hier begeistert vom ersten Moment an, auch ohne lange Wanderung.

2. Durch die Fumarolen von Leirhnjúkur spazieren

Leirhnjúkur vermittelt das seltene Gefühl, sich inmitten einer Landschaft zu befinden, die sich gerade selbst erschafft. Ein gut ausgeschilderter Weg führt Sie durch noch junge Lavafelder, die wirken als wären Sie aus geschmolzenem Metall entstanden. Je weiter Sie gehen, desto ursprünglicher wird die Szenerie: Risse im Boden, gluckernde Schlammstellen und dampfende Rauchschwaden. Der Geruch ist deutlich mineralisch, und manchmal spüren Sie Wärme durch die Schuhsohlen aufsteigen.

Hier zeigt sich die Kraft der Krafla, geprägt von den Eruptionen der 1970er und 1980er Jahre. Bleiben Sie unbedingt auf den Stegen und Wegen, abseits davon ist der Boden instabil. Ganz besonders beeindruckend ist das Licht am späten Nachmittag und frühen Abend.

3. Die Lavafelder und die Spalten von Krafla entdecken

In Krafla finden sie ein Labyrinth aus verschiedenen Texturen: glatte Platten, schlangenförmige Ströme und zerklüftete Lavablöcke. Von den Parkplätzen aus führen kurze Wege auf eine einfache Tour, ideal um Details zu beobachten: leuchtend grüner Moosbewuchs, schwammartige poröse Steine und Kristalle, die das Licht einfangen. Man schreitet langsam, fast als würde man über eine Skulptur wandeln, sucht nach Bruchlinien und kleinen Kratern.

Ein guter Tipp ist, frühmorgens vorbeizukommen, wenn es ruhig ist und die Farben besser zur Geltung kommen. Klettern Sie nicht auf instabilen Rändern und nehmen Sie keine Steine mit - diese Landschaft gilt es zu bewahren.

4. Die Bedeutung der Geothermie-Anlage verstehen

Die Krafla-Anlage erzählt vom modernen Island, das seine Häuser mit Hitze aus dem Untergrund versorgt. Auch ohne ausführliche Führung lohnt sich ein Stopp: Rohrleitungen, weißer Dampf und schwarze Berge ringsum sorgen für einen starken Kontrast. Sie sehen, wie die Dampfschwaden in die kalte Luft steigen, und erleben hautnah, wie diese lokale Ressource zur Energiegewinnung genutzt wird. Hier erfahren Sie alles über Geothermie, Ausgleich und das Leben mit Vulkanen.

Besprechen Sie mit Ihrer lokale Evaneos-Agentur, ob sie einen Stopp in der Mývatn-Region einplanen kann. Gute Guides teilen gerne ihr Wissen zu Technologie, Landschaft und Vulkangeschichte.

5. In den Mývatn Nature Baths baden

Nur wenige Minuten von Krafla entfernt liegen die Mývatn Nature Baths, die sich perfekt für ein erholsames, warmes Bad nach einer Wanderung eignen. Lassen Sie sich in das milchig-blaue Wasser gleiten, begleitet von dem leichten Mineralgeruch und Dampf, der über dem Horizont schwebt. Rundherum erstreckt sich das vulkanische Hochplateau, und der Nordwind kühlt Ihr Gesicht, während Sie im warmen Wasser entspannen. Der Wechsel zwischen warm und kalt ist ein besonderes Erlebnis, besonders in der Dämmerung.

Besuchen Sie die Bäder abends, um den Andrang zu vermeiden, oder außerhalb der Saison, wenn sie absolute Ruhe haben möchten. Vor dem Baden ist Duschen Pflicht, und Schmuck sollte Sie ablegen - Schwefel mag keine Metalle.

Unsere Tipps für den Besuch von Krafla

Kann man Krafla besteigen und wie schwer ist der Aufstieg?

Ja, man kann den Krafla besteigen, aber es handelt sich dabei nicht um eine alpine „Besteigung“. Das Gebiet ist leicht mit dem Auto erreichbar, danach können Sie auf den markierten Wegen zu Fuß weitergehen. Der Weg hat einen geringen bis mittleren Schwierigkeitsgrad, abhängig von Wind, Regen und teils schlammigen oder schneebedeckten Stellen.

Vor Ort ist eines ganz besonders beeindruckend: der starke Schwefelgeruch. Schwefelgeruch, warme Erde, zischende Fumarolen und milchige Seen liegen rund um Víti. Je nach gewählter Route dauert die Wanderung 30 Minuten bis 2 Stunden, Höhenunterschiede gibt es kaum, aber der Untergrund ist uneben. Nutzen Sie gute Schuhe, eine wasserdichte Jacke und seien Sie vorsichtig. Bleiben Sie auf den Wegen, manche Erdschichten sind rutschig und der Boden kann sehr heiß sein.

Kann man in Krafla wandern?

Ja, Wandern in Krafla ist eine der schönsten Arten, den Vulkan zu erleben. Rund um die Krater und Lavafelder laufen Sie zwischen dampfenden Fumarolen, noch warmen schwarzen Steinen und schwefeligem Duft, mit mondähnlichen Ausblicken auf Nordisland.

Die am besten zu erreichenden Routen liegen um Leirhnjúkur, Víti und die geothermischen Zonen, es handelt sich meist um kurze bis mittlere Rundwege von 1 bis 3 Stunden mit wenig Höhenunterschieden, aber unebenen, nach Regen rutschigen Pfaden. Die beste Zeit ist von Juni bis September, dann ist der Schnee geschmolzen und die Wege sind einfacher zugänglich. Wanderschuhe sind Pflicht. Bleiben Sie auf den ausgeschilderten Wegen.

Von wo aus kann man Krafla beobachten?

Am besten lässt sich Krafla vom geothermischen Gebiet Leirhnjúkur aus beobachten, etwa 10 Autominuten von Reykjahlíð entfernt. Folgen Sie den Stegen und markierten Wegen, wandern Sie zwischen pfeifenden Fumarolen, gluckerndem Schlamm und noch warmen schwarzen Felsen. Für einen besseren Ausblick spazieren Sie auf die kleinen Hügel rund um das Lavafeld - vor Ihrem Auge sind die Lavaflüsse und im Hintergrund der Mývatn-See zu sehen.

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Krafla : praktische Informationen

Die beste Zeit für einen Besuch am Krafla liegt zwischen Juni und September. Dann sind die Straßen im Norden frei und die Sonne scheint nie unterzugehen. Sie können die schwarzen Krater, zischenden Fumarolen und mineralischen Farben in vollen Zügen genießen - ganz ohne Schnee oder kalte Böen.

Im Juli und August ist der Vulkan am besten erreichbar, und Wanderungen rund um Leirhnjúkur sind gut möglich, mit trockenen Pfaden und guter Sicht. Wer eine ruhigere Atmosphäre sucht, sollte Juni oder Anfang September vorbeikommen. Dann sind weniger Reisende unterwegs, das Lavagestein leuchtet golden, und manchmal sind die Nächte schon etwas dunkler. Ein Besuch im Winter ist möglich, aber nur bei stabiler Wetterlage, mit warmer Ausrüstung und genügend Zeitpuffer.

Von Akureyri aus ist die bequemste Anreise nach Krafla mit dem Auto. Folgen Sie der Ringstraße (Straße 1) Richtung Osten bis Mývatn und dann der Beschilderung „Krafla“ auf der Straße 863. Je nach Wetter dauert die Fahrt etwa 1 Stunde 15 Minuten bis 1 Stunde 30 Minuten. Die Straße ist asphaltiert und das ganze Jahr gut befahrbar. Im Winter sollten Sie vorab den Straßenzustand auf road.is prüfen.

Der Besuch des Krafla ist kostenlos. Parken Sie auf den ausgewiesenen Parkplätzen.

Da Krafla ein natürliches Freigelände ist, können Sie es jederzeit besuchen. Ein lokaler Tipp: Kommen Sie früh morgens oder am späten Nachmittag, um größere Menschenmengen zu vermeiden. Bleiben Sie unbedingt auf den Wegen, denn der Boden kann sehr heiß sein. Beachten Sie auch die jeweilige Jahreszeit und den Straßenzustand, besonders im Winter.

Für einen Aufenthalt in der Nähe von Krafla ist Mývatn (Reykjahlíð) die beste Wahl. Hier schlafen Sie ganz nah an den Kratern, Fumarolen und naturbelassenen Bädern - perfekt, um den Tag früh zu beginnen. Rund 40 Minuten entfernt bietet Húsavík einen lebendigen Hafen, gute Restaurants und ein nordisches Ambiente.

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