Unverzichtbare Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps: Was kann man in Hellnar sehen und erleben?
Was gibt es in Hellnar auf Island zu sehen und zu unternehmen?
Hellnar liegt an der Südküste der Halbinsel Snæfellsnes, mit dem Ozean vor der Haustür und den Gipfeln des Snæfellsjökull im Hintergrund. Das ehemalige Fischerdorf ist jede Reise wert. Jeder Schrei einer Möwe, jeder schwarze Lavasplitter erzählt hier eine Geschichte. Abseits der Massen entdecken Sie hier ein unberührtes Island. Hier sind 10 Ideen, um Hellnar besser kennenzulernen.
1. Die Klippen von Hellnar bestaunen
Setzen Sie sich nach Ihrer Ankunft in Hellnar als allererstes an den Rand der Klippen. Dort, wo die Erde in schwarzen Arabesken ins Meer abfällt. Die steilen Felsformationen, vom Meer geformt, bieten Nistplätze für Dreizehenmöwen und Trottellummen. Bei Flut rauscht das Wasser in die Meeresgrotten, bei Ebbe zeigt es seine Geheimnisse. Hören Sie einfach zu, staunen Sie und atmen Sie tief durch: Hier offenbart sich das unverfälschte Island vor Ihren Augen.
2. Die Bucht Baðstofa erkunden
Nur wenige Schritte vom Küstenweg entfernt und versteckt zwischen Felsen liegt Baðstofa, eine natürliche Bucht mit leuchtend roten Tönen. Sie ist nur bei Ebbe zugänglich, hier fällt Licht durch ihre basaltenen Bögen und enthüllt eine Palette von Rottönen, Ocker und Violett. Das Wasser plätschert wie in einer Kathedrale. Diese wenig bekannte Schönheit ist ein versteckter Schatz von Hellnar. Tipp: Erkunden Sie die Bucht frühmorgens, wenn noch alles still ist.
3. Den Küstenweg nach Arnarstapi wandern
Dieser 2,5 Kilometer lange Weg gehört zu den spektakulärsten der Halbinsel. Er verbindet Hellnar mit dem Nachbardorf Arnarstapi entlang der Küste. Unterwegs ist der Pfad gesäumt von vulkanischen Bögen, moosbedeckten Lavafeldern, Meeresgrotten und Vogelkolonien. Die Luft duftet nach Salz und feuchtem Gestein. Ziehen Sie feste Schuhe an und packen Sie Ihre Kamera ein - hinter jeder Kurve gibt es eine neue Szenerie zu entdecken.
4. Mit Blick auf den Ozean im Café Fjöruhúsið essen
Das kleine braune Holzhaus direkt am Atlantik ist ein Geheimtipp für Genießerinnen und Genießer. Auf der Terrasse und im Inneren serviert das Café hausgemachte Suppen, isländisches Schwarzbrot und Schokoladenkuchen. Ein einfacher, herzlicher Ort ohne Schnickschnack, wo die isländische Gastfreundschaft spürbar wird.
5. Den Snæfellsjökull-Nationalpark erkunden
Der Nationalpark Snæfellsjökull ist ein imposanter Ort, der voller Geheimnisse steckt. Zwischen Gletschern, Lavafeldern und schwarzen Sandstränden ist hier der Eingang zu Jules Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ verortet. Ob mit dem Geländewagen oder auf einer geführten Wanderung mit einem zertifizierten lokalen Guide: Sie betreten eine andere Welt. Spüren Sie die sanfte, fast magnetische Energie des Ortes bei Ihrem Besuch.
6. Die Vögel von den Klippen Valasnös beobachten
Südlich des Dorfes liegt die Klippe Valasnös - ein Paradies für Fotografiebegeisterte und Vogelinteressierte. Das Felsplateau ragt etwa dreißig Meter über den Ozean hinauf und beherbergt zahlreiche Vogelarten: Sturmvögel, Papageitaucher, Zwergseeschwalben. Bei klarer Sicht sieht man den Gletscher in der Ferne, während sich der Horizont endlos ausdehnt. Nehmen Sie ein Fernglas mit und planen Sie viel Zeit ein.
7. Durch die Lavafelder um Hellnar wandern
Verlassen Sie den Küstenweg kurz und tauchen Sie ein in die karge Heidelandschaft voller Flechten. Rund um Hellnar breitet sich ein echtes Labyrinth erstarrter Lavaflüsse aus. Wenn Sie über den stillen, rissigen Boden wandern, fühlen Sie sich wie auf einem anderen Planeten. Kleine Steinmännchen markieren alte Pfade. Mit einem lokalen Guide entdecken Sie die faszinierende Geologie und die dramatische Geschichte vergangener Vulkanausbrüche.
8. Den schwarzen Kieselstrand von Djúpalónssandur fotografieren
15 Autominuten von Hellnar entfernt liegt Djúpalónssandur, ein außergewöhnlicher Strand mit glatten schwarzen Kieseln, Wrackteilen und bizarren Lavabrocken. Besucherinnen und Besucher kommen hierher, um ein bekanntes Denkmal zu sehen – vier legendäre Steine, die Männer heben mussten, um ihre Stärke zu beweisen – und die wilde, zerklüftete Landschaft am Fuße der Klippen zu bewundern. Achtung: Die Wellen sind stark, die Strömungen gefährlich. Halten Sie ausreichend Abstand zum Meer.
9. Den Sonnenuntergang genießen
In den goldenen Stunden erwacht Hellnar langsam zum Leben. Sobald die Sonne am Horizont tanzt, leuchten die Klippen in Orange und Rosa, die Felsen verwandeln sich in Skulpturen, und der Ozean wird zum unendlichen Spiegel. Der beste Aussichtspunkt ist das Kap am Ende des Küstenwegs von Hellnar, hoch oben auf einem natürlichen Vorsprung mit Blick aufs Meer. Nehmen Sie eine Decke und ein warmes Getränk mit und genießen Sie den Moment. Ein Augenblick der Stille zwischen Himmel und Erde.
10. Auf einem Bauernhof übernachten
Eine Übernachtung in Hellnar verspricht absolute Ruhe. Mehrere renovierte Bauernhöfe und Gästehäuser heißen Sie hier herzlich willkommen. Gemütliche Zimmer, hausgemachtes Frühstück sowie ein Ausblick auf den Ozean oder den Vulkan erwarten Sie. Einige Unterkünfte werden seit Generationen von lokalen Familien geführt. Ihre Ortskenntnis ist wertvoll, ihre Gastfreundschaft echt. Verbringen Sie eine Nacht in Hellnar - und Sie wollen nicht mehr weg.
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