Reise in Breiddalsvik

Ein Dorf gelegen zwischen Bergen und Meer, in dem tausend vergessene Geschichten erzählt werden.

Besuchen Sie Breiddalsvik

Breiðdalsvík in Island ist eine ruhige Ortschaft im Osten, die vom Atlantik umgeben und von den Bergen des Breiðdalur-Tals bewacht wird. Hier scheint die Zeit im Takt der Wellen und den Gesprächen der Fischer am Hafen langsamer zu vergehen. Mit seinen kleinen, bunten Häusern steht Breiðdalsvík für die echte isländische Lebensart abseits der klassischen Reiserouten. Ein authentischer Ort, an dem raue Natur auf herzliche Gastfreundschaft trifft. Bereit, dieses verborgene Dorf im Osten Islands zu entdecken?

  • Natur, Abenteuer & Sport
  • Berge
  • Hafen

Breiddalsvik: Wie kommt man hin?

Breiðdalsvík liegt an der Ostküste Islands, gelegen zwischen Fjorden und Bergen. Von Reykjavík aus erreichen Sie die Stadt in 8 Stunden Fahrt über die Ringstraße (Route 1).

Breiddalsvik : Beste Reisezeit

Um Breiðdalsvík in vollen Zügen zu genießen, empfiehlt sich die Zeit von Juni bis September. Das Wetter ist mild und die Straßen geöffnet.

Breiddalsvik : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie einen ganzen Tag in Breiðdalsvík ein, um das lokale Leben bei Wanderungen, beim Angeln und bei Begegnungen zu erleben.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Unverzichtbare Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps: Was man in Breiðdalsvík sehen und erleben sollte

Was kann man in Breiðdalsvík auf Island sehen und unternehmen?

Gelegen an der Ostküste Islands, zwischen schroffen Bergen und einem ruhigen Fjord, wirkt Breiðdalsvík zunächst unscheinbar. Dieser kleine Fischerhafen zieht jene an, die eine authentische Island-Erfahrung suchen - mit ehrlichen Begegnungen, unberührter Natur und friedlichen Weitblicken. Hier sind 9 Ideen, um Breiðdalsvík zu entdecken - und seine Schlichtheit lieben zu lernen.

1. Fischerboote bei einem Spaziergang im Hafen beobachten

Hier kehren täglich Boote mit frisch gefangenem Fisch zurück. Beim Schlendern entlang des Kai spüren Sie die salzige Meeresluft, hören Möwenrufe und das Knarren der Boote an den Tauen. Mit etwas Glück lässt sich vielleicht sogar ein Seehund in der Gischt blicken.

2. Geologie und Geschichte im Breiðdalssetur entdecken

Im ehemaligen Genossenschaftshaus des Dorfes vereint das Forschungszentrum Breiðdalssetur Wissenschaft, Kultur und isländische Lebensgeschichten. Man lernt die Arbeit des Geologen George Walker kennen, der die Lavaflüsse der Region kartierte, sowie des hier geborenen Dichters Stefán Einarsson. Hier erfahren Sie mehr über die Menschen, die die Region geprägt haben, und die Besonderheiten der Landschaft.

3. Durch das grüne Tal Breiðdalur wandern

Folgen Sie dem Flusslauf der Breiðdalsá: Das Gletschertal entdeckt man zu Fuß in völliger Ruhe, zwischen Moosteppichen und beeindruckenden Basaltformationen. Die Berge rücken näher, Wasserfälle rauschen weiter unten. Eine sanfte, fast meditative Begegnung mit der nordischen Natur.

4. Die Beljandi-Wasserfälle bestaunen

Nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt stürzt das Wasser inmitten einer Kulisse aus dunklen Steinen und Grün hinab. Nach einem kurzen Spaziergang hinter einem Bauernhof erwartet Sie ein ruhiges, zugleich kraftvolles Rauschen. Setzen Sie sich auf den flachen Felsen gegenüber, von hier aus haben Sie den besten Blick auf den Wasserfall. Ein gut gehütetes Geheimnis, das kaum auf Landkarten verzeichnet ist.

5. Die Holzkirche von Heydalir besuchen

Klein und schlicht strahlt die Heydalir-Kirche eine seltene Ruhe aus. 1909 erbaut, erinnert sie mit weißen Wänden und spitzem rotem Dach fast an ein nordisches Märchen. Das helle Innere beinhaltet einen filigranen Altar und dezente Glasfenster. Hier tritt man leise ein, um die Stille zu hören oder sich vorzustellen, wie magisch eine Hochzeit in diesen Räumlichkeiten sein muss.

6. Fliegenfischen in der Breiðdalsá

Die Breiðdalsá gilt als einer der besten Lachsflüsse Islands und zieht Fliegenfischer und Fliegenfischerinnen aus aller Welt an. Das Fliegenfischen ist hier eine Kunst. Die örtlichen Guides zeigen mit Leidenschaft die richtigen Techniken und achten auf den Schutz der Umwelt. Stellen Sie sich vor: Tagesanbruch, leichter Nebel, die Schnur gleitet durchs klare Wasser. Ein besonderes Erlebnis im Einklang mit der Natur, das Geduld und Technik erfordert.

7. Die Südostküste nach Stöðvarfjörður befahren

Die kurvenreiche Route Nr. 1 zwischen Breiðdalsvík und Stöðvarfjörður bietet ein beeindruckendes Naturschauspiel. Tiefe Fjorde, gestreifte Berge und unendlicher Ozean. Planen Sie viele Stopps ein, hinter jeder Kurve verbirgt sich ein neuer Fotospot. Einkehren sollten Sie bei der berühmten „Petras Steinsammlung“, einem außergewöhnlichen Ort mit Mineralien der Region. Halten Sie unterwegs immer mal wieder Ausschau: Manchmal steigen Rentiere von den Höhen herab.

8. Den Sternenhimmel und die Nordlichter bewundern

Dank der Abgeschiedenheit und fehlender Lichtverschmutzung ist Breiðdalsvík einer der besten Orte, um Nordlichter zu beobachten. Von September bis März verwandelt sich der Nachthimmel manchmal in ein Schauspiel aus grünen Schatten und violetten Wellen. Setzen Sie sich hinter den Hafen, fern von Laternen, eingehüllt in eine Decke: Die Lichter tanzen. Erleben Sie diesen religiösen, magischen Moment.

9. Die Einheimischen im Café Kaupfjelagið treffen

Hier gibt es keine vollen Bars oder laute Musik. Im Café Kaupfjelagið setzt man sich zusammen, um über das Wetter zu sprechen, ein Lächeln auszutauschen oder in einem vergessenen Buch zu blättern. Jeder Stammgast hat sein eigenes Ritual, seinen Lieblingskaffee, seine Lieblings-Ecke. Für Reisende ist es ein sehr persönlicher Einblick in den Alltag des Dorfes. Hier ist jeder willkommen.

In Breiðdalsvík funkelt nichts, und keiner hat es eilig. Hier reist man anders. Jeder auf der Suche nach Entschleunigung und dem Wesentlichen ist hier richtig. Ein kostbarer Stopp, eine isländische Auszeit - schlicht und unvergesslich.

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Breiddalsvik : Unsere Rundreisen

Breiddalsvik : praktische Informationen

Die beste Zeit für einen Besuch in Breiðdalsvík liegt zwischen Juni und September. Dann sind die Tage am längsten, die Straßen meist frei und die Temperaturen milder in dieser abgelegenen Region im Osten Islands. Diese Monate eignen sich perfekt für Küstenwanderungen.

Im Sommer ziehen sich die Tage nahezu endlos. Das schafft eine magische Atmosphäre, die zum Erkunden einlädt. Die Landschaft der Umgebung ist gesäumt von wilden Blumen. Wer es auch rauer mag, entscheidet sich für eine Reise im September, außerhalb der Hauptsaison, wenn sich die ersten herbstlichen Farben zeigen.

Das kleine Dorfzentrum von Breiðdalsvík ist ideal für alle auf der Suche nach Entschleunigung. Hier befinden sich einige gemütliche Gästehäuser nur wenige Schritte vom Hafen und den Restaurants entfernt. Wer mehr Ruhe sucht, findet auf dem Land in der Umgebung zwischen Wiesen und Bergpanoramen einen passenden Rückzugsort. Die Ufer der Breiðdalsá bieten eine gute Balance zwischen Naturerlebnis und guter Erreichbarkeit.

Breiðdalsvík, ein kleiner Fischerort zwischen rauen Fjorden und stillen Bergen, lebt vom Meer - das spiegelt sich auch in der Küche wider. Diese Spezialitäten sollten Sie probieren:

  • Frisch gegrillte Langusten mit zartem, süßlichem Fleisch, einfach mit Knoblauch und geschmolzener Butter verfeinert. Der jodige Geschmack entfaltet sich intensiv am Gaumen.
  • Fisch des Tages in cremiger Suppe, oft Heilbutt oder Kabeljau, gekocht in einer Milchbrühe mit zarten Kartoffeln und Dill.
  • Harðfiskur, luftgetrockneter Fisch, den man als Snack knabbert, manchmal mit gesalzener Butter bestrichen.
  • Lammragout, lange geschmort und oft mit Wurzelgemüse serviert, mit leicht rauchigem Aroma und Rosmarin.

Breiðdalsvík, ein kleines Dorf zwischen Bergen und dem Meer in den Ostfjorden, bietet einige überraschende kulinarische Highlights für Genießer:

  • Restaurant Kaupfjelagid: In einem umgebauten alten Lebensmittelgeschäft genießen Sie hausgemachte, schmackhafte Suppen, frisch gefangenen Fisch und raffiniert interpretierte isländische Desserts. Die Atmosphäre ist gemütlich und authentisch.
  • Blafell Restaurant: Feinste Küche, inspiriert von den Geschmacksrichtungen der Ostfjorde. Geräucherte Forelle, lokales Lamm, regionales Bio-Gemüse - die isländische Gastronomie in ihrer ganzen Fülle.

Am einfachsten erkundet man Breiðdalsvík mit einem Mietwagen. Das kleine Dorf im Osten Islands lässt sich gut zu Fuß erkunden, doch ein Auto bietet die Freiheit, die wunderschöne Umgebung, wie das Breiðdalur-Tal oder die benachbarten Fjorde, zu entdecken.

Da das Dorf sehr ruhig und übersichtlich ist, sind Hafen, Museum, Gästehäuser und Restaurants in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Außerhalb von Breiðdalsvík fahren kaum öffentliche Verkehrsmittel regelmäßig. Deshalb ist es ratsam, direkt nach der Ankunft in Island einen Wagen zu mieten und die Route vorher gut zu planen. Eine aktuelle Straßenkarte oder ein GPS sind dabei unverzichtbare Begleiter.

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