Reise am Snæfellsjökull

Ein Gletscher-Vulkan, schwarze Klippen und Seehunde - der isländische Westen erwartet Sie.

Besuchen Sie Snæfellsjökull

Wer den Snæfellsjökull erkundet, entdeckt eine Halbinsel voller schwarzer Lava, Kieselstränden und rauen Klippen. Die Luft duftet nach Salz und feuchtem Moos, die Vögel singen laut und das Licht ändert sich alle fünf Minuten. Ringsum liegen Fischerorte, von Flechten bedeckte Lavafelder, Meeresgrotten und Aussichtspunkte, die das Gefühl vermitteln, am Ende der Welt zu sein. Der Snæfellsjökull strahlt etwas ganz besonderes aus, gleichzeitig erdend und magisch anziehend. Lesen Sie weiter - Ihre Reise beginnt genau hier und jetzt.

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Snæfellsjökull: Wie kommt man hin?

Der Snæfellsjökull liegt im Westen Islands auf der Halbinsel Snæfellsnes, nahe dem Dorf Arnarstapi, mit Blick auf die Bucht Breiðafjörður.

Snæfellsjökull : Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für den Snæfellsjökull liegt zwischen Mai und September. Das Wetter ist gut, die Straßen sind geöffnet. Im Mai und Juni oder im September ist es etwas ruhiger.

Snæfellsjökull : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie einen ganzen Tag für den Snæfellsjökull ein, oder zwei Tage, wenn Sie wandern, die Dörfer erkunden und die Halbinsel entspannt entdecken möchten.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Was kann man am Snæfellsjökull sehen und unternehmen?

  1. Durch den Snæfellsjökull-Nationalpark bis zum Vulkan-Gletscher wandern

Im Zentrum des Snæfellsjökull erhebt sich ein Vulkan, der von Eis bedeckt ist. Bei klarem Wetter ragt er wie ein weißer Leuchtturm über den Lavafeldern auf. Unterwegs fängt das Licht die grünen Moose und schwarzen Lavakrater ein, dann wird die Landschaft immer karger und stiller. Von den Aussichtspunkten rund um Arnarstapi und Hellnar ist der Ausblick atemberaubend - entdecken Sie Gesteinsschichten, Lavaströme, Klippen.

Mit einem lokalen Guide können Sie die Gletscherhänge mit Steigeisen betreten, wenn die Bedingungen es erlauben. Die geologische Geschichte wird hier am eigenen Körper erfahrbar: Unter Ihren Schritten knirscht der Schnee, und der Wind trägt salzige Meeresluft zu Ihnen.

  1. Entlang der Klippen zwischen Arnarstapi und Hellnar

Der Küstenweg zwischen Arnarstapi und Hellnar gehört zu den schönsten Spaziergängen Islands, um den Atlantik hautnah zu erleben. Basaltfelsen zeichnen sich in Form von Orgelpfeifen, Bögen und Nadeln ab, während die Wellen unten mit dumpfem Grollen an die Klippen schlagen. Sie gehen dicht an arktischen Blumen vorbei, zwischen Moosteppichen und vom Salz geglätteten Steinen.

Auf halber Strecke lohnt sich ein genauer Blick: Saisonbedingt sind hier oft Seeschwalben, Sturmvögel und manchmal sogar Papageientaucher auf den Felskanten zu sehen. Nehmen Sie sich Zeit, der Weg ist nicht lang, aber hinter jeder Kurve wartet ein neuer Ausblick. In Hellnar endet der Tag mit einer heißen Suppe in einem kleinen Café mit Meerblick.

  1. Kirkjufell und seine Wasserfälle bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang bewundern

Kirkjufell ist ein markanter, kegelförmiger Berg bei Grundarfjörður, mit den kleinen Kirkjufellsfoss-Wasserfällen im Vordergrund. Im Morgengrauen oder am Abend, wenn das Licht die Gräser golden streift und das Wasser blau schimmert, wirkt der Ort ganz magisch. Der Wasserfall ist zu hören, bevor man ihn sieht - er steht im starken Kontrast zur dunklen Silhouette des Berges.

Besuchen Sie den Berg eher frühmorgens oder abends, um die Stille zu genießen, besonders im Sommer. Im Winter formt der Schnee ständig neue Strukturen, und mit etwas Glück tanzen Nordlichter über dem Gipfel. Ein lokaler Guide kennt die besten Plätze und Besuchszeiten.

4. Über den schwarzen Strand von Djúpalónssandur spazieren

Djúpalónssandur ist ein Strand mit schwarzen Kieseln, so glatt wie Kohle unter der Hand. Das Rauschen des offenen Meeres bildet die perfekte Geräuschkulisse. Der Wind trägt den Duft von Algen mit sich, und die vulkanischen Klippen bilden einen dramatisch wirkenden Hintergrund, vor dem man sich ganz klein fühlt. Im Sand finden Sie noch rostige Metallstücke - Überreste eines Schiffsunglücks.

Probieren Sie die traditionellen Hebesteine aus, mit denen früher die Kraft der Seeleute gemessen wurde, und folgen Sie dann den schmalen Pfaden zwischen den Lavagebilden. Hier badet man nicht, man beobachtet, lauscht und blickt mit Respekt auf den mächtigen, unberechenbaren Ozean.

5. Die Lavahöhle bei Vatnshellir besuchen

Wer die Lavahöhle Vatnshellir besucht, besucht das unterirdische Island. Die Luft wird schlagartig kühler, die Lampe enthüllt verdrehte, rot-schwarze Wände aus erstarrter Lava eines uralten Flusses. Vorsichtig geht es mit Helm und langsam über unebenen Boden, während Sie erfahren, wie der Tunnel entstand und sich dann leerte, sodass diese unterirdische Kathedrale aus Mineralien entstand.

Lokale Guides regeln den Zugang zum Schutz des Ortes und passen die Führungen (kostenpflichtig und mit professioneller Begleitung) an die Jahreszeit an. Die Erfahrung ist kurz, aber eindrucksvoll - ideal für Familien mit neugierigen Kindern oder bei schlechtem Wetter.

Unsere Tipps zur Entdeckung des Snæfellsjökull

Lässt sich der Snæfellsjökull besteigen und wie schwierig ist die Tour?

Ja, der Aufstieg auf den Snæfellsjökull ist möglich. Es handelt sich dabei um eine richtige Gletscherwanderung. Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsstufen von moderat bis anspruchsvoll, je nach Wetter, Weg und Erfahrung. Stellen Sie sich auf Höhenunterschiede, Wind und gelegentlich schlechte Sicht im Nebel ein.

Eine Vulkanbesteigung ist eine Tagestour (6 bis 10 Stunden), bei der Sie auf Schnee und Eis wandern, mit Steigeisen, Eispickel und Sicherungsseil. Die größte Herausforderung ist das wechselhafte, kühle Wetter auf der Halbinsel Snæfellsnes, selbst im Sommer. Für die meisten Reisenden ist es daher ratsam, mit einem lokalen Guide zu gehen, der die Route entsprechend des Wetters auswählt.

Kann man am Snæfellsjökull wandern?

Ja, am Snæfellsjökull gibt es Wanderwege. Rund um den Vulkan führen markierte Wege durch dichte Moose, Lavafelder und bieten Ausblick auf den Atlantik. Wer die Gletscherkappe besteigen möchte, sollte eine geführte Tour buchen.

Leichte bis mittelschwere Wanderungen gibt es vor allem im Nationalpark, etwa zum Saxhóll (kurz und sehr zugänglich) oder entlang der Klippen und Strände von Djúpalónssandur. Der Gipfel ist hingegen eine echte Gletscherexpedition. Stellen Sie sich auf herausforderndes Terrain mit Gletscherspalten, wechselhaftes Wetter ein und planen Sie Ihre Ausrüstung gut. Die beste Zeit zum Wandern liegt zwischen Juni und September, wenn die Wege schneefrei sind - auch bei Sonne empfiehlt sich eine winddichte Jacke.

Von wo aus lässt sich der Snæfellsjökull beobachten?

Am einfachsten lässt sich der Snæfellsjökull bei einer Rundfahrt über die Halbinsel Snæfellsnes beobachten. Der Vulkan-Gletscher taucht immer wieder zwischen Lavafeldern und Fjorden auf. Die schönsten Aussichtspunkte sind rund um Arnarstapi und Hellnar, wenn das Licht die weiße Kappe über den schwarzen Klippen hervorhebt, sowie vom Strand Ytri Tunga (bekannt für eine Seehundkolonie) bei Sonnenuntergang. Für eine wildere Perspektive steigen Sie zum Vatnaleið-Pass auf oder halten in Grundarfjörður, mit Kirkjufell im Vordergrund.

Einen Stopp am Snæfellsjökull bei einer maßgeschneiderten Island-Reise einplanen

Mit Evaneos stehen Sie im direkten Kontakt mit einem deutschsprachigen Agenturpartner vor Ort in Island. Er kennt die Straßen, die manchmal unerwartet gesperrt sind, die besten Zeiten, um Menschenmassen zu vermeiden, und die gemütlichen Adressen für ein leckeres Abendessen. So sparen Sie Zeit und reisen entspannt, mit jemandem vor Ort an Ihrer Seite.

Ihr Experte oder Ihre Expertin erstellt eine individuelle Reiseroute, inklusive Snæfellsjökull zwischen Lavafeldern und vom Atlantik umtosten Klippen. Die Route ist angepasst an Ihre Wünsche, Ihr Tempo und Ihr Budget. Bei Fragen, unerwarteten Situationen oder besonderen Interessen ist er jederzeit erreichbar.

Snæfellsjökull : Unsere Rundreisen

Snæfellsjökull : praktische Informationen

Die beste Zeit für einen Besuch des Snæfellsjökulls liegt zwischen Ende Mai und Anfang Oktober. Die Straßen sind dann meist frei, die Tage werden länger, und die Snæfellsnes-Halbinsel zeigt sich in frischer Luft, umgeben von moosbedeckten Lavafeldern, windumtosten Klippen und dem bläulichen Umriss des Gletschers.

Von Juni bis August herrschen die stabilsten Bedingungen zum Wandern rund um den Nationalpark. Die Aussichtspunkte lassen sich stressfrei genießen, allerdings ist die Region zu dieser Zeit auch am besten besucht. Wer mehr Ruhe möchte, sollte im September vorbeikommen. Auch dann ist das Wetter oft noch schön. Im Winter ist die Stimmung magisch, aber das Klima rauer: vereiste Straßen und Winterstürme erfordern Geduld und Erfahrung. Planen Sie Ihren Gletscherausflug besser mit einer lokalen Agentur.

Von Reykjavík aus führt der klassische Zugang über die Ringstraße 1 bis Borgarnes und dann über die Straße 54, die die Snæfellsnes-Halbinsel umschließt. Je nach Zielpunkt, meist Ólafsvík oder Arnarstapi, müssen Sie mit rund 2,5 bis 3,5 Stunden Fahrtzeit rechnen. Im Sommer reicht ein normales Auto, außerhalb der Saison empfiehlt sich ein Geländewagen. Prüfen Sie den Straßenzustand vorher. Beachten Sie, dass einige Parkplätze mittlerweile gebührenpflichtig sind - darunter Kirkjufellsfoss und Djúpalónssandur.

Für Snæfellsjökull benötigen Sie kein Ticket. Der Eintritt in den Park ist kostenlos. Allerdings können an manchen Parkplätzen und in der Nähe von Sehenswürdigkeiten Parkgebühren anfallen.

Der Park ist das ganze Jahr über frei zugänglich, es gibt keine festen Öffnungszeiten. Vor Ort bestimmen vor allem Wetter, Straßenverhältnisse und Tageslicht das beste Besuchszeitfenster. Überprüfen Sie die Bedingungen vor allem im Winter vor Ihrer Tour.

Für eine Station am Snæfellsjökull bieten sich Grundarfjörður, Stykkishólmur oder Hellnar-Arnarstapi an. Grundarfjörður ist perfekt, wenn Sie bei Sonnenaufgang Richtung Kirkjufell und die Lavafelder starten wollen. Stykkishólmur hat eine bessere Infrastruktur mit Restaurants und einem hübschen Hafen. Hellnar-Arnarstapi liegt am nächsten an den Klippen, Küstenwegen und der besonderen Atmosphäre des Parks.

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