Anstand

Bleiben Sie immer ruhig in Laos

Eine Laos-Reise bedeutet einer Bevölkerung zu begegnen, die auf den ersten Blick zurückhaltend und schüchtern wirken kann, aber unglaublich gastfreundlich ist, sobald das Eis gebrochen wurde. In diesem noch authentischen und typischen Land müssen Sie gewisse Regeln des Zusammenlebens einhalten, die für Laoten wichtig sind.

Wie soll man sich verhalten

Laos wird noch nicht sehr lange von Touristen besucht. Die Laoten sind noch sehr traditionell geprägt und Sie werden zwangsläufig eine gewisse Anzahl an Regeln einhalten müssen, um sie nicht zu beleidigen.

Wie ziemlich überall in Asien, ist es sehr unhöflich, wenn man sich aufregt und in der Öffentlichkeit die Fassung verliert. Machen Sie nichts, was Sie nicht auch zuhause machen würden. Die Laoten sind sehr diskret und mögen kein extrovertiertes Verhalten. Dies bedeutet auch, dass man sich dezent kleiden sollte. Frauen sollten nicht Rücken, Schultern und Beine zeigen, Männer sollten nicht oben ohne herumlaufen. Lange Kleider sind für alle ein Muss, wenn religiöse Stätten besichtigt werden.

In Laos darf man niemals den Kopf einer Person berühren, auch nicht bei einem Kind. Es ist ein heiliger Körperteil.

Paare sollten in der Öffentlichkeit keine Liebkosungen zeigen. Das macht man nicht.

In den Dörfern müssen Sie noch mehr Regeln einhalten. Sie müssen das Oberhaupt des Dorfs vor jedem Besuch begrüßen, alle Personen denen Sie begegnen, begrüßen, sowie um Erlaubnis bitten, bevor Sie jemanden fotografieren. Generell sollten Sie nichts tun, was schocken könnte, ob in puncto Kleidung oder Verhalten. 

©David Debrincat

Lehnen Sie das Betteln ab

Auch wenn Laos vom Massentourismus verschont geblieben ist, beginnt das Phänomen des Bettelns sich zu nach und nach in den Großstädten zu entwickeln, sowie an touristischen Orten und in Dörfern. Das Land ist von diesem Problem noch nicht groß befallen, daher sollte man das Betteln nicht noch weiter unterstützen. Statt einem Kind einen Kugelschreiber zu geben, sollten Sie den Schulleitern direkt Schulmaterial schenken, sie werden dieses nach Bedarf verteilen. Geben Sie Bettlern kein Geld, sondern spenden Sie lieber an Organisationen, die in dem Land tätig sind. Falls Sie Medikamente oder Pflaster übrig haben, werden Gesundheitsämter und Krankenhäuser diese gerne annehmen. 

Unser Evaneos Autor
Anja
Growth Marketing Manager

Als Marketing Managerin bei Evaneos ist es meine Aufgabe, Reisenden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden zu zeigen, dass es nicht nur möglich ist, eine einzigartige, maßgeschneiderte Reise mit einem lokalen Experten zu planen - sondern dass Evaneos dafür die beste Wahl ist.

Mit Strategien, die Sichtbarkeit schaffen und bewusste, neugierige Reisende mit den passenden lokalen Agenturen verbinden – sodass die Reise weit vor der ersten Nachricht beginnt. Sie beginnt mit einem Funken Inspiration und dem Versprechen einer bedeutungsvolleren Art zu reisen.

Aufgewachsen in Norddeutschland, wusste ich schon mit 15 Jahren, dass ich irgendwann im Ausland leben möchte - dass ich zehn Jahre später immer noch in Frankreich sein würde, hätte ich mir damals allerdings nicht träumen lassen. Diese Neugier hat mich seitdem immer wieder dazu gebracht, Neues zu entdecken – eine fremde Küche zu probieren, eine neue Sprache zu lernen, in ein anderes Leben einzutauchen. Heute lebe ich selbst zwischen zwei Kulturen - ein Ausdruck meiner Leidenschaft, sich über Grenzen hinweg zu verbinden.

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