Besuch eines traditionellen Himba-Hauses, Kaokoland

Reise Kaokoland

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Hier ziehen rote Straßen, Himba-Dörfer und endlose Weiten Sie in ihren Bann - fernab der Menschenmassen.

Besuchen Sie Kaokoland

Die Reise ins Kaokoland in Namibia führt in eine weite, abgelegene Region. Schotterpisten ziehen sich durch rötliche Ebenen, dunkle Berge und ausgetrocknete Flussbetten. Hier müssen Sie lange Strecken zurücklegen, bei vereinzelten Stopps lässt sich die Landschaft gut beobachten: Staub auf der Haut, warmer Wind und eine unendliche Stille. Das Kaokoland entdecken Sie am besten im Geländewagen, bringen Sie viel Zeit mit und treffen Sie ausreichende Vorbereitungen. Denn Entfernungen und Versorgungsmöglichkeiten spielen eine wichtige Rolle. Dafür kommen Sie Himba-Dörfern, Quellen und manchmal auch der Tierwelt des benachbarten Damaralands näher.

  • Natur, Abenteuer & Sport
  • auf dem Land
  • Wasserfall

Kaokoland: Wie kommt man hin?

Das Kaokoland liegt im äußersten Nordwesten Namibias, in der Region Kunene. Von Windhoek, der Hauptstadt, sollten Sie zwei Fahrtage bis nach Opuwo einplanen, dem Tor zur Region. Danach geht es mit dem Allradfahrzeug weiter.

Kaokoland : Beste Reisezeit

Für das Kaokoland eignen sich die Monate Mai bis Oktober am besten: Dann herrscht Trockenzeit, die Straßen sind gut befahrbar und die Nächte sind kühl. Im Juli und August ist am meisten los - reisen Sie daher lieber im Mai, Juni oder September.

Kaokoland : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie für das Kaokoland mindestens 5 bis 7 Tage ein, idealerweise 10 Tage - wegen der langen Fahrten, der Entfernungen und der Begegnungen mit den Himba.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Highlights und Geheimtipps: Was kann man im Kaokoland sehen und unternehmen?

1) Die schwindelerregenden Serpentinen des Van Zyl’s Pass bestaunen

Der Van Zyl’s Pass ist eine legendäre Abfahrt, nur geeignet für gut ausgerüstete Geländewagen und geduldige Reisende. Tempo spielt hier keine Rolle. Hier hören Sie nur das Knirschen der Steine unter den Reifen, die vibrierende Karosserie und sehen, wie sich der Horizont zwischen ockerfarbenen Bergen über dem rauen Kaokoland öffnet. Fahren Sie am besten mit einem lokalen Guide: Er oder sie weiß Bescheid, wie Sie mit Wetterumschwüngen und Spurrillen umgehen. Am Ende wartet die Belohnung auf Sie: eine gewaltige Stille.

2) Das Marienfluss-Tal erkunden

Der Marienfluss ist ein helles Sandband zwischen den Hartmann Mountains und roten Hügeln - ein fast unwirkliches Stück Namibia. Fahren Sie langsam und mit geöffneten Fenstern durch das Tal. Manchmal liegt der trockene Duft von Gräsern in der Luft, getragen von warmem Wind und feinem Staub. Auf der Strecke passieren Sie einige Himba-Dörfer im Tal.

3) Von einem Aussichtspunkt der Hartmann Mountains in die Weite blicken

Die Ausblicke von Hartmann Mountains rauben einem den Atem, besonders am späten Nachmittag, wenn die Felsen orange zu glühen beginnen. Von einem Vorsprung aus sehen Sie grenzenlose Ebenen, Straßen, die sich im Nichts verlieren, und mit etwas Glück einen Oryx, der pfeilschnell vorbeizieht. Vielleicht haben Sie Lust auf einen kurzen Spaziergang. Packen Sie festes Schuhwerk und ausreichend Wasser ein.

4) Den Wüstenelefanten entlang des Hoarusib-Flusses folgen

In den trockenen Flussbetten des Kaokolands lassen sich Wüstenelefanten beobachten. Der Hoarusib ist breit und sandig. Frische Spuren verraten die beeindruckenden Tiere: runde Abdrücke, abgebrochene Äste, noch feuchter Dung. Mit einem lokalen Fährtenleser lernen Sie, das Gelände zu verstehen, ausreichend Abstand zu halten und in die Stille hinein zu lauschen. Wenn Sie die Tiere ruhig und mächtig zwischen den Anabäumen erspähen, bleibt Ihnen dieser Moment lange in Erinnerung.

5) Opuwo als Tor zum Kaokoland entdecken

Opuwo ist kein Postkartenmotiv, sondern eine lebendige Grenzstadt, in der der Alltag im Kaokoland stattfindet. Am Morgen quellen die Straßenstände über vor Obst, Stoffen und Werkzeugen. Gespräche mischen sich mit dem Geräusch der Hupen und mit Staub. Opuwo ist auch der richtige Ort, um Vorräte aufzufüllen, das Fahrzeug zu checken und einen Guide aus der Region zu finden. Nehmen Sie sich Zeit, um über den Markt zu schlendern.

6) In den natürlichen Becken der Epupa-Fälle am Kunene baden

Epupa ist eine Überraschung in den trockenen Landschaften des Kaokolands: Das Donnern der Wasserfälle begleitet Sie auf Ihrem Weg, die Luft wird feuchter, und das Licht glitzert in der Gischt. Je nach Jahreszeit können Sie in den natürlichen Becken auch baden. Wer in der Nähe übernachtet, erlebt den Sonnenaufgang am Kunene, wenn sich die Palmen am Horizont abzeichnen und der Tag langsam erwacht. Achtung: Auch Krokodile leben hier. Meiden Sie unbedingt die Strömung des Flusses und baden Sie nur in Becken, die zuvor eindeutig als sicher eingestuft wurden.

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Sie träumen von einer Reise ins Kaokoland, von ockerfarbenen Tälern und pechschwarzen Nächten? Möchten Sie danach Etosha oder die Dünen von Sossusvlei besuchen? Ihre lokale Expertin oder Ihr lokaler Experte plant eine maßgeschneiderte Rundreise im Tempo Ihrer Reise zu zweit oder mit der Familie bis ins letzte Detail.

Kaokoland : praktische Informationen

Für eine Etappe im Kaokoland bieten sich Opuwo, Epupa oder Purros an. Opuwo ist ein guter Ausgangspunkt, um Vorräte aufzufüllen und die abgelegenen Täler zu erkunden. In Epupa sorgt die frische Luft an den Kunene-Wasserfällen für eine besondere Stimmung, ideal für eine Nacht am Wasser. Purros verfügt über unberührte Natur und ist Startpunkt zu den Straßen des Hoanib und führt in karge Landschaften.

Die Evaneos Agenturen vor Ort kennen die passenden Distanzen und den tatsächlichen Zustand der Straßen. Sie empfehlen nachhaltige Lodges und Camps, die von namibischen Teams geführt werden, oder kleinere Unterkünfte, in denen Sie echte Gastfreundschaft erwartet.

Im Kaokoland isst man einfach und authentisch, oft am Holzfeuer. Diese Spezialitäten sollten Sie probieren:

  • Kapana: dünne Rindfleischstreifen, direkt über der Flamme gegrillt, frisch angebraten, mit grobem Salz und einer pikanten Schärfe, die den Gaumen weckt.
  • Potjiekos: langsam geschmorter Eintopf aus dem gusseisernen Topf, mit zartem Fleisch, weichem Gemüse und dem Duft von Koriander und Pfeffer.
  • Omaere: fermentierte Milch, leicht säuerlich und cremig, angenehm erfrischend nach staubigen Pistentagen.
  • Mahangu-Porridge: Hirsebrei, mild und nahrhaft.
  • Biltong: dünne Scheiben getrocknetes Fleisch, salzig und gewürzt, ideal zum langsamen Knabbern.

Am einfachsten reisen Sie über Windhoek an. Von dort mieten Sie einen Geländewagen und fahren über Otjiwarongo, Kamanjab und die C43 Richtung Opuwo. Planen Sie dafür entspannt 2 Tage mit einer Übernachtung unterwegs ein. In der Trockenzeit bieten einige lokale Agenturen auch private Transfers im Geländewagen an, ideal für eine unbeschwerte Reise.

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