Geformte Kerzen beim Festival Khao Phansa

Reise Ubon Ratchathani

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Aus Wachs geschnitzte Tempel, riesige Buddha-Statuen und farbenfrohe Traditionen im Herzen des noch wenig bekannten Isan.

Besuchen Sie Ubon Ratchathani

Mit Ubon Ratchathani in Thailand entdecken Sie ein verborgenes Juwel des Isan - zwischen eindrucksvoller Natur und tief verwurzelter Kultur. Hier treffen goldene Tempel auf die geformten Felsen des Nationalparks Pha Taem, die Märkte sprechen schon im Morgengrauen alle Sinne an, und der Mekong gibt den ruhigen Tagen ihren Rhythmus. Zur Zeit des Kerzenfestes zeigt Ubon Ratchathani leuchtende Landschaften und ein anderes Gesicht Thailands, abseits der klassischen Reiserouten. Hier begegnen Sie leidenschaftlichen Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern, buddhistischen Mönchen bei Sonnenaufgang und einer schmackhaften lokalen Küche. Eine authentische Reise erwartet Sie.

  • Kunst & Kultur
  • Familie

Ubon Ratchathani: Wie kommt man hin?

Ubon Ratchathani liegt im Nordosten Thailands, nahe Kambodscha und Laos. Von Deutschland aus fliegen Sie zunächst nach Bangkok und nehmen dann einen Inlandsflug von etwa 1 Stunde.

Ubon Ratchathani : Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Ubon Ratchathani liegt zwischen November und Februar. Im Juli verwandelt das Candle Festival die Stadt trotz gelegentlicher Regenschauer in eine lebendige Kulturbühne - eine schöne Gelegenheit, das Reiseziel im Rhythmus der lokalen Traditionen anders zu erleben.

Ubon Ratchathani : Wie viel Zeit wird benötigt?

Planen Sie 3 bis 4 Tage ein, um Ubon Ratchathani in Ruhe zu erleben: versteckte Tempel, den stillen Mekong und die herzliche Gastfreundschaft der Menschen vor Ort.

Erfahren Sie mehr über Ihr Reiseziel

Highlights und Geheimtipps: Was kann man in Ubon Ratchathani sehen und unternehmen?

1. Den Nationalpark Pha Taem bei Sonnenaufgang erleben

An der Grenze zwischen Thailand und Laos leuchten die Felsen des Pha-Taem-Parks im ersten Morgenlicht. Hier eröffnet sich eines der schönsten Panoramen von Ubon Ratchathani. Stellen Sie sich vor: Der Mekong liegt noch unter einem Schleier aus Nebel, die ersten Sonnenstrahlen brechen durch - und vor Ihnen zeichnen sich 3.000 Jahre alte Felsmalereien an den Wänden ab. Dort oben wird die Stille nur vom Wind in den Bäumen und dem Knirschen des Bodens unter Ihren Schritten unterbrochen.

2. Durch die Innenstadt und ihre jahrhundertealten Tempel schlendern

Ubon Ratchathani ist auch eine Stadt, in der Geschichte erlebbar wird. Der Wat Thung Si Muang, einer der bekanntesten Tempel der Stadt, birgt einen wenig bekannten Schatz: eine hölzerne Bibliothek, die über einem kleinen Teich zu schweben scheint. Im goldenen Nachmittagslicht gewinnen die Schnitzereien an Tiefe und werfen sanfte Schatten. Abseits der Besucherinnen und Besucher nehmen Sie sich Zeit, setzen sich auf eine Bank, beobachten die Mönche und hören, wie die kleinen Glöckchen leise im Wind klingen.

3. Die Holzkunst im Wat Nong Pah Pong bewundern

Dieses Kloster wurde von Ajahn Chah gegründet, einem verehrten Mönch und Meister der Waldtradition des Buddhismus. Es strahlt eine tiefe Ruhe aus. Die Architektur aus Teakholz und die zur Dschungellandschaft hin offenen Meditationsräume machen den Ort besonders friedlich. Hierher sollten Sie nicht nur kommen, um ein Reiseziel auf Ihrer Liste abzuhaken, sondern um die besondere Atmosphäre zu erleben. Barfuß gehen Sie über moosige Pfade, lauschen den Vögeln und werden langsamer. Vielleicht halten Sie sogar inne.

4. Die riesigen Kerzen des Khao-Phansa-Festivals entdecken

Jeden Sommer, zur Regenzeit, erstrahlt Ubon beim Kerzenfest in Paraden und kunstvoll geformtem Wachs. Lokale Künstlerinnen und Künstler schnitzen monumentale Kerzen, echte Kunstwerke, die in der ganzen Stadt ausgestellt werden. Auch außerhalb der Festivalzeit sind einige davon erhalten und zu sehen, vor allem im Thung-Sri-Muang-Park. Bei einem Spaziergang durch den Park kommen Sie den bernsteinfarbenen Skulpturen ganz nah und entdecken die Sorgfalt in jedem Detail: Drachen, buddhistische Szenen und riesige Lotusblüten. Wachs wird hier zu Poesie.

5. Auf dem Nachtmarkt Rachabut Essen probieren

Wenn Sie gern den Gerüchen in den Gassen folgen, dann besuchen Sie bei Einbruch der Dunkelheit den Rachabut-Markt. Gegrillte Hähnchenspieße, scharfe Papayasalate, Kokoseis - hier finden sich zahlreiche Aromen zwischen den Ständen. Die Stimmung ist fröhlich, überall wird gelacht, Roller schlängeln sich zwischen Tischen und Händlerinnen hindurch. Hier gibt es keine endlosen Speisekarten, nur einen dampfenden Teller - und die Lust, etwas Neues zu entdecken.

6. Auf dem Mekong zu den Felsformationen von Sam Phan Bok fahren

Nur wenige Stunden entfernt tauchen Sie in eine Mondlandschaft ein, die als „Grand Canyon Thailands” bekannt ist. In Sam Phan Bok mit seinen 3.000 in den trockenen Fels geformten Becken fühlt es sich an, als würden Sie über einen anderen Planeten laufen. Besonders schön ist eine Bootsfahrt im Morgengrauen oder bei Sonnenuntergang - idealerweise zwischen Januar und Mai in der Trockenzeit. Erleben Sie die Stille des Flusses, die Weite des Himmels, das Knacken der Kiesel unter Ihren Füßen. Und plötzlich fühlen Sie sich ganz klein, aber unglaublich lebendig.

7. Kunsthandwerk im Dorf Ban Pa-Ao erleben

In Ban Pa-Ao hören Sie an jeder Ecke das Geräusch, wie auf Kupfer geschlagen wird. Das kleine Schmiededorf ist auf buddhistische Kultgegenstände spezialisiert und bewahrt ein überliefertes Handwerk. Sie beobachten, wie die Handwerker Bat-Schalen, also Almosenschalen, Glocken oder Tabletts mit faszinierender Präzision formen. Kommen Sie mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch, manche zeigen Ihnen auch gerne ihre Werkstatt. Erleben Sie das echte Leben hautnah.

8. Die Magie des Wat Sirindhorn Wararam bestaunen

Wenn die Sonne hinter dem Berg verschwindet, erscheinen ganz langsam die phosphoreszierenden Muster des Wat Sirindhorn Wararam. Der Boden vor dem Tempel, Blätter und feine Ornamente leuchten grün auf - wie eine geheime Zeichnung, die erst bei Einbruch der Nacht sichtbar wird. Inspiriert vom berühmten Tempel von Luang Prabang verbindet dieser besondere Ort Spiritualität mit Lichtkunst. Ein schwebender Moment zwischen moderner Magie und stiller Einkehr. Perfekt, um einen Tag voller Eindrücke stimmungsvoll ausklingen zu lassen.

9. Einen Kaffee in einem alten Gebäude im Kolonialstil trinken

Unter den vielen alten Häusern von Ubon wurden einige in charmante Cafés verwandelt. In einem Gebäude mit Vintage-Fliesen und hohen Holzdecken steigt Ihnen der Duft frisch gerösteter Bohnen in die Nase. Im Hintergrund läuft leise Jazzmusik, große Fenster öffnen sich zur belebten Straße. Der perfekte Ort für eine Pause, um eine Postkarte zu schreiben oder einfach nur, um den Moment zu genießen.

10. An einer geführten Meditation teilnehmen

Ubon Ratchathani ist eine spirituelle Region. Mehrere Tempel öffnen regelmäßig ihre Türen für Neugierige, die buddhistische Meditation kennenlernen möchten. Kostenlose Sitzungen auf Englisch werden häufig im Wat Pah Nanachat angeboten, einem Waldkloster, das für internationale Besucherinnen und Besucher gegründet wurde. Umgeben von viel Grün und einer Atmosphäre tiefer Ruhe lädt dieser Ort zu einer inneren Reise ein - vielleicht zur berührendsten von allen.

In Ubon Ratchathani erleben Sie Thailand von einer anderen Seite. Mit stillen Flüssen, lebendigen Traditionen und echten Begegnungen. Dank der Expertise unserer lokalen Agenturen entdecken Sie diese Provinz so, wie es nur wenige Reisende tun: nah bei den Menschen, zwischen der Stille der Tempel und den lebhaften Stimmen der Nachtmärkte.

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Mit Evaneos stehen Sie direkt mit einer deutschsprachigen lokalen Agentur in Thailand in Kontakt. Sie kennt das Land bis in seine verborgenen Winkel, weit abseits der üblichen Routen. Möchten Sie Ubon Ratchathani in Ihre Reise einbauen, fernab vom touristischen Trubel? Ihre Agentur vor Ort zeigt Ihnen gern versteckte Schätze: vergessene Tempel, kaum bekannte schwimmende Märkte oder traditionelle Festivals.

Ihre Rundreise ist zu 100 % maßgeschneidert und richtet sich nach Ihren Wünschen, Ihrem Tempo und Ihren Interessen. Eine Reise, geplant mit lokaler Expertise - damit Sie Thailand so erleben, als wären Sie dort zu Hause.

Ubon Ratchathani : praktische Informationen

Die beste Zeit für eine Reise nach Ubon Ratchathani liegt zwischen November und Februar, während der kühlen und trockenen Jahreszeit. Die Temperaturen sind angenehm und liegen bei etwa 25 Grad. Nach dem Monsun zeigen sich die Landschaften noch sattgrün. Diese Monate eignen sich auch besonders gut für Aktivitäten im Freien und Ausflüge in die umliegenden Nationalparks.

Wenn Sie es ruhiger mögen, reisen Sie am besten im November oder Anfang Dezember, bevor die Feiertage zum Jahresende beginnen. Im Juli regnet es viel - außer Sie kommen gezielt zum Kerzenfest, einem eindrucksvollen Fest zum Beginn der buddhistischen Fastenzeit. Im März und April wird die Hitze drückend und steigt oft auf über 40 Grad.

Für einen Zwischenstopp in Ubon Ratchathani ist das Stadtzentrum ideal. Von hier aus lassen sich Tempel und Nachtmarkt gut zu Fuß erkunden. Die Gegend rund um den Thung-Si-Mueang-Park ist besonders angenehm, mit ruhiger Atmosphäre und lokalen Adressen. Wer abseits der bekannten Gegenden übernachten möchte, kann sich in Kham Yai oder am Mun-Fluss umsehen - dort gibt es ruhige Gästehäuser in der Nähe des Ufers.

Unsere Evaneos-Agenturen vor Ort kennen Ubon Ratchathani sehr gut. Sie empfehlen Ihnen herzliche und nachhaltigere Unterkünfte fernab von Hotelketten - zum Beispiel ein familiengeführtes Haus oder eine Unterkunft, die von der Architektur des Isan inspiriert ist. So erleben Sie eine authentische Etappe im Rhythmus des lokalen Alltags.

In Ubon Ratchathani zeigen sich die Aromen des Nordostens Thailands besonders intensiv: würzig, mutig und tief in den Traditionen des Isan verwurzelt.

Diese Spezialitäten sollten Sie probieren:

  • Laap Moo: ein lauwarmer Salat aus gehacktem Schweinefleisch, verfeinert mit Chili, Limette, frischer Minze und gemahlenem geröstetem Reis - knusprig in der Textur und intensiv im Geschmack.
  • Som Tam Pla Ra: der berühmte Salat aus grüner Papaya, hier mit fermentiertem Fisch zubereitet. Ein aromatisches Erlebnis, das Eindruck hinterlässt.
  • Kai Yang: langsam über Holzkohle gegrilltes Hähnchen, mariniert mit Sojasauce, Knoblauch und Koriander - außen knusprig, innen saftig.
  • Tom Saep: eine klare, säuerliche Kräutersuppe, oft mit Schweinerippchen. Zitronengras und Galgant wecken die Sinne.
  • Sai Krok Isan: kleine fermentierte Schweinswürste mit süß-säuerlichem Geschmack, perfekt als Snack mit Klebreis und Chili.

In Ubon Ratchathani sollten Sie unbedingt die Küche des Isan probieren. Sie ist schmackhaft, würzig, voller frischer Kräuter und geprägt von viel Wissen.

Hier einige Adressen, an denen Sie die echten Aromen der Region entdecken können:

  • Peppers Restaurant & Bakery: eine beliebte lokale Adresse mit authentischen Isan-Gerichten wie Laap Moo und Som Tam, schlicht serviert und mit viel Geschmack.
  • Chomjan Bar & Restaurant: Hier erwartet Sie großzügige, gut zubereitete thailändische Küche in entspannter Atmosphäre, abends oft lebhaft. Ideal, um Isan-Klassiker in einem belebten, auch bei Einheimischen beliebten Umfeld zu probieren.
  • Mok: ein kleines, unaufdringliches und sehr lokales Restaurant. Die Gerichte sind einfach, ehrlich, würzig und den Aromen des Isan treu. Kein Schnickschnack - nur bodenständige Alltagsküche, aufrichtig und richtig gut.

Um Ubon Ratchathani unkompliziert zu erkunden, sind Songthaews, also geteilte Pick-ups, sowie Taxis oder Autos mit Fahrer die einfachsten und sichersten Optionen. Songthaews fahren regelmäßig entlang der wichtigsten Straßen der Stadt. Ein privater Fahrer bietet mehr Komfort, vor allem wenn Sie wenig Zeit haben oder die Umgebung erkunden möchten.

Tuk-Tuks gibt es ebenfalls, aber vereinbaren Sie den Preis am besten vor der Fahrt. Für kurze Strecken können Sie sich im Zentrum auch gut zu Fuß fortbewegen, besonders rund um die Tempel und den Thung-Si-Mueang-Park. Apps wie Grab funktionieren hier gut und sind praktisch, um sprachliche Missverständnisse zu vermeiden und den Preis vorab zu kennen.

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